Tarifvertrag öffentlicher dienst bund stufen

Absolventen, die ihr Doktoratsstudium auf traditionelle Weise an einer Universität oder an einer öffentlich geförderten Forschungseinrichtung abschließen, werden nach dem geltenden Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt. Sie werden in der Regel auch in der Lohnklasse E 13, Erfahrungsstufe 1 eingestuft. Je nach Arbeitgeber ergibt dies folgendes monatliches Bruttogehalt: Alle Deutschen haben Anspruch auf jede Stelle im öffentlichen Dienst, wenn sie über die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen verfügen und die notwendigen Aufgaben erfüllen können. Dies wird durch Artikel 33 Absatz 2 des Grundgesetzes gewährleistet. Aktuelle Gehälter für junge Forscher (TV-L > Anlage B) beim TdL, dem Tarifverbund der Länder: Staatliche Universitäten und öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen zahlen Sie nach – oder auf basis – vorgegebener Gehaltstabellen. Professoren können zusätzlich zu ihrem Grundgehalt verschiedene Zusatzzahlungen erhalten, z. B. für bestimmte Verantwortlichkeiten, die von Fall zu Fall ausgehandelt werden. Um sicherzustellen, dass das Personal für die unterschiedlichsten Aufgaben der öffentlichen Verwaltung qualifiziert ist, bietet der öffentliche Dienst systematische Vor- und Weiterbildungen für die verschiedenen Dienstklassen an. Für Bundesbeamte gibt es vier Dienstklassen, die jeweils einen anderen Bildungsabschluss erfordern: gewöhnlicher Dienst – Schulabschluss oder gleichwertiger Abschluss (Hauptschulabschluss); Zwischendienst – Schulabschluss und erfolgreicher Abschluss einer geeigneten Berufsausbildung oder gleichwertiger Ausbildung; höhere zwischengeschaltete Dienstleistung – Hochschulreife (Abitur) oder gleichwertig; höheren Service – entsprechender Universitätsabschluss für den jeweiligen Karriereweg. Alle Gewerkschaften, die das Gesetz ablehnen, fürchten, dass es ihre rechtliche Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen einschränken wird. Es gibt auch eine breite juristische Debatte darüber, ob die neue Gesetzgebung das Streikrecht behindert: Laut Gesetz sind Streiks nur zur Erreichung von Tarifverträgen erlaubt.

Der deutsche öffentliche Dienst beschäftigt zwei Arten von Bediensteten: Beamte und Beamte des öffentlichen Dienstes. Beamte werden für eine bestimmte Laufbahn eingestellt, öffentliche Angestellte für eine bestimmte Funktion. Ohne Professur, z.B. postdoktorandische Stelle, sind die Gehälter an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen tendenziell niedriger. Der Bundestarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund) oder die Bundesländer (TV-L oder TV-H für Hessen) hat folgende Klassifikationen festgelegt: Laut Verfassung muss die Ausübung staatlicher Gewalt als ständige Funktion in der Regel Beamten übertragen werden (siehe Art. 33 Abs. 4 GG). Ihre Rechte und Pflichten sowie ihre Vergütung enden gesetzlich. Die Vergütung und die sonstigen Arbeitsbedingungen der öffentlichen Bediensteten unterliegen Tarifverträgen zwischen den Gewerkschaften und den öffentlichen Arbeitgebern.

Im Gegensatz zu öffentlichen Bediensteten dürfen Beamte nicht streiken. Es gibt kein gleichwertiges System von Dienstklassen für öffentliche Angestellte, obwohl die Gehaltsstrukturen etwas ähnlich sind: Sie basieren auch auf Bildungsabschlüssen, und die notwendige Qualifikation muss vor der Einstellung entweder während der internen Lehrstellen oder an Fachhochschulen oder Universitäten erworben werden.